Heizweste Jagd – Darauf solltest du achten:

Eine Heizweste macht Schluss mit stundenlangem frieren auf dem Hochsitz oder auf der Jagd. Wer das Jagen ernst nimmt, wird sich oftmals bei deutlich tieferen Temperaturen im Wald wiederfinden. Dabei kann es vor allem über längere Zeit wirklich frostig werden. Das hat nicht viel damit zu tun, ob man kälteempfindlich ist oder nicht: Jagen heisst leider eben oft auch Geduld üben.

Wer also etwas Pech hat kann schonmal mehrere Stunden unterwegs sein. Damit man hier nicht auf etliche schwere Thermoskannen mit warmen Tee angewiesen ist verspricht eine Heizweste abhilfe. Natürlich kann man diese Heizweste auch außerhalb vom Jagdrevier gut gebrauchen. Beim Fischen oder sogar einfach nur beim wandern oder spazieren gehen spenden diese praktischen Kleidungsstücke Wärme.

Wie funktioniert eine Heizweste?

Eine Heizweste ist vorerst eine ganz normale Weste bzw. Jacke. Allerdings ist diese mit einem elektrisch betriebenen Mechanismus gefüttert, der sich nach Bedarf erhitzt. Dabei sollte die Weste natürlich nicht unangenehm heiß werden, weshalb es eine Obergrenze an Grad Celcius gibt, die nicht überschritten wird. So kann man sich nicht ausversehen verbrennen und gerät schlimmstenfalls mal ins schwitzen.

Vorsicht: Heizjacken sollten nie auf der bloßen Haut getragen werden. Am besten kombiniert man sie mit einem warmen,dicken Unterhemd oder einem Pullover. Selbst bei Jacken mit niedrigem Stromspannungen ist es besser, erstmal auf der sicheren Seite zu bleiben.

Viele Hersteller empfehlen übrigens, die Jacke so eng wie möglich am Körper zu tragen. Natürlich sollte die Heizweste aber immer noch bequem sein. Je weniger die Chance, dass kalte Luft zwischen die Jacke gerät, desto weniger die Chance, dass das Gerät nachheizen muss. Somit spart man Strom und dadurch hält die Weste länger. Deswegen ist es wichtig, eine Jacke zu bestellen, die eher eng passt als zu weit ist.

Heizweste
Frieren muss nicht sein: Eine Heizweste kann gegen bittere Kälte abhilfe schaffen

Heizweste: Darauf solltest du achten:

Hier gibt es verschiedene Optionen. Vorerst sind die wichtigsten Dinge auf die du achten solltest:

  • Material
  • Preis
  • Wärmefähigkeit

Material

Viele Jacken bestehen aus einem Gemisch aus Polyester und Baumwolle. Grundsätzlich gilt: je mehr Baumwolle in der Jacke enthalten ist, desto besser. Baumwolle hält unglaublich gut warm und speichert Wärme effizient. Das heisst aber nicht dass eine Jacke, die nur aus Baumwolle besteht am besten wäre. Durch die Mischung bleibt die Jacke nämlich schön atmungsaktiv.

Vor allem als Jäger braucht man die Jacke hauptsächlich für Wind und Wetterbeständigkeit. Ein Anteil von künstlichen Stoff sorgt hierbei dafür, dass man besser gegen Wind und Wetter geschützt ist. Regen perlt ab und der Wind kommt nicht durch die engen Fasern hindurch. Somit bietet sich dieser Stoff ideal für eine Heizweste an.

Ein weiterer Punkt den man bedenken sollte, ist das Gewicht der Jacke. Je schwerer sie ist, desto umständlicher kann es sein einem Tier hinterherzukommen. Vor allem bei aktiveren Jagdarten ist es hier wichtig vielleicht auf etwas leichtere Modelle zu setzen.

Preis einer Heizweste

Die meisten namenhaften Firmen haben Heizwesten im Sortiment, die relativ teuer sind. Da werden billige China Modelle, die es auf Amazon und Co gibt natürlich auf einmal um einiges attraktiver. Diese können ein Zehntel von dem kosten, was andere Firmen verlangen. Somit setzten hier viele auf die preisgünstigere Variante. Allerdings heisst billiger nicht umbedingt besser.

Grundsätzlich funktionieren diese Modelle mit einer normalen Heizspirale, die im Futter verbaut ist. Je billiger hier das Material der Jacke ist, desto wahrscheinlicher ist es natürlich, dass es sich über Zeit abnutzt. Außerdem heizen teurere Modelle meist gleichmäßiger. Die billigen Varianten können aber trotzdem eine Alternative für jeden mit knappen Budget sein. Unsere Empfehlung: Wenn es ein weniger kostspieliges Produkt sein soll, dann ist es am besten Reviews von anderen Nutzern zu vergleichen. So kann man Hersteller herausfiltern, deren Heizweste gefährlich oder funktionsunfähig ist.

Wärmefähigkeit

Hier sollte man auf die verschiedenen Stufen achten, die eine Heizweste zu bieten hat. Je nach der Außentemperatur im Jagdbereich braucht man eventuell höhere oder niedrigere Temperaturen. Meist kommen die Jacken mit drei Voreinstellungen, die von Niedrig zu Mittel und Hoch reichen. Manche Hersteller geben hierbei auch an, wie warm genau die Heizweste werden kann. Leider machen das aber auch nicht alle. Man ist also auch hier wieder auf Erfahrungen und Reviews von anderen angewiesen. Allerdings sollten die meisten handelsüblichen Modelle für den großteil von der Temperatur her genügen.

Fazit

Eine Heizweste ist ähnlich zu einer normalen Jacke. Dementsprechend gelten auch alle Dinge, auf die man bei einer normalen Jacke achten würde. Der einzige Unterschied ist, dass man darauf achten muss, etwas unter der Jacke zu tragen. Wer seine Jacke gut pflegt und sie in einer passenden Größe kauft, wird vermutlich auch mit einem günstigerem Modell auskommen. Wenn du aber sichergehen möchtest, dass deine Heizweste eine längere Zeit hält und auch gleichmäßig wärmt, lohnt es sich, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.